16 Nachhaltige Entwicklung

Die nachhaltige Entwicklung ist ein seit den Achtziger Jahren anerkanntes Konzept, das drei Säulen der Entwicklung einbezieht: die Entwicklung der Umwelt, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Nachhaltige Entwicklung wird definiert als: „eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der jetzigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu“. Zwei Dimensionen müssen rigoros einbezogen werden, um den Anforderungen einer dauerhaft nachhaltigen Entwicklung zu entsprechen. Die zeitliche Dimension bedeutet, dass die Verwendung der Ressourcen so gesteuert wird, dass der Fortbestand auch für die künftigen Generationen gesichert ist. Die räumliche Dimension beachtet, dass jeder Mensch und jedes Land gleichen Zugang zu Ressourcen haben muss (Prinzip des universellen Ziels der Bedürfnisse).

Die Jugendlichen sind die ersten, die von ökologischen, ökonomischen und sozialen Problemen betroffen sind - mit anderen Worten, durch Fragen der Nachhaltigkeit. Sie sind die ersten, die von den negativen Folgen einer Wirtschaftskrise betroffen sind und auf Ihnen werden in einigen Jahren die negativen ökologischen Folgen lasten. Aber die Jugendlichen sind es auch, die als erste für eine nachhaltige Entwicklung einstehen können. Es ist wichtig, ihnen die Möglichkeiten (Wissen, finanzielle Ressourcen, etc.) zu geben, um ihren Beitrag dazu leisten zu können und sie auf diesem Weg zu ermutigen. Durch die Verwaltung und Leitung ihrer Projekte müssen so alle Jugendorganisationen zu AkteurInnen der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung werden: auf der ökologischen Ebene durch die Wahl der Umwelt- und Energieressourcen, die verwendet werden, wie auch das bewusstes Handeln in sozialen und kulturellen Anliegen.
Die dauerhafte Entwicklung ist also ein Ziel, das wir bei jedem Jugendprojekt erreicht werden sollte. Die Formel „lokal handeln, global denken“ ist somit bei der Durchführung von noch so kleinen Projekten wichtig. Dieses Prinzip ist eine Grundbedingung der nachhaltigen Entwicklung.

Einige Beispiele von Massnahmen, die beachtet werden müssen, um ein „nachhaltiges“ Projekt durchzuführen:

Zusammengefasst: Teilnahme an sozialen, ökonomisch lebensfähigen und ökologisch einwandfreien Projekten!


/files/images/punaise.gifLinks und Beratung:

Kapitel 25 der Agenda 21: Rolle der Kinder und der Jugendlichen in der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung
http://www.un.org/french/ga/special/sids/agenda21/action25.htm (französisch)

Referenzbuch über die Jugend und die nachhaltige Entwicklung (auf Englisch): Fördert das Wissen der Jugendlichen über das Thema der nachhaltigen Entwicklung und die Zusammenarbeit unter internationalen Netzwerken und Jugendlichen. Es enthält auch eine Linkliste und eine Liste von internationalen und regionalen Jugendorganisationen.
http://www.iisd.org/youth/ysbk000.htm

Development Education Association (auf Englisch): Förderung der Bildung für eine gerechte und nachhaltige Welt.
http://www.dea.org.uk

Schweizerischer Bund, Bundesverwaltung: Das System der MONET-Indikatoren
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/21.html
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/21/01/pan.Document.118152.pdf



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